Versorgung des Körpers bei der Wundheilung

Während der Wundheilungsphase ist zu beachten:

  • die Energiezufuhr ist anzupassen
  • der Körper benötigt lebensnotwendige Mikronährstoffe
  • Flüssigkeitsdefizit ist zu vermeiden


Bei verletzungsbedingter Immobilität ist der reduzierte Kalorienverbrauch ein wichtiger Gesichtspunkt. Um eine unerwünschte Gewichtszunahme zu vermeiden, ist die Kalorienaufnahme dem gesunkenen Kalorienbedarf anzupassen. Hochwertige Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte sind absolut empfehlenswert. Pro Kalorie enthalten sie viele wichtige Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, verringern das Risiko einer Fehlernährung und versorgen den Körper nach der Verletzung optimal mit lebensnotwendigen Mikronährstoffen.

OA Dr. Elisabeth Lahnsteiner - Leitung Ärzteteam Wundheilung Wien

Vorsicht ist geboten

Eine verringerte Nahrungszufuhr erhöht das Risiko eines Defizits des gesamten Flüssigkeitshaushaltes, da mit geringerer Nahrungsaufnahme auch die Menge des Wassers abnimmt, das mit den Lebensmitteln aufgenommen wird. Der Körper benötigt außerdem nach einer Operation zusätzliches Wasser, um harnpflichtige Substanzen ausscheiden zu können. Ein Wassermangel führt rasch zu einer mentalen Leistungsfähigkeits-Beeinträchtigung und je nach Dauer und Ausmaß zu schwer wiegenden gesundheitlichen Schäden.

 

Nicht selten kommt es zu Kreislaufversagen. Nach 3 bis 4 Tagen ohne Flüssigkeitszufuhr ist der Körper bzw. der Organismus nicht mehr in der Lage, harnpflichtige Substanzen auszuscheiden. Die Flüssigkeitszufuhr ist enorm wichtig und sorgt dafür, dass das Blut dünnflüssig bleibt und wichtige Nährstoffe dorthin transportiert, wo sie benötigt werden. Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit wird gefördert, Schlappheit und Müdigkeit wird entgegengewirkt. Es sollten mindestens 2 Liter getrunken werden, um den Kreislauf auf Touren zu halten.

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