Piercings - Was tun bei Entzündungen?

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Entzündungen müssen professionell behandelt werden

Piercings sind nach den ersten Wochen in der Regel sehr pflegeleicht. Doch auch wenn sich der Körperschmuck bei sorgfältiger Pflege unauffällig verhält - eine gepiercte Körperstelle ist anfangs eine frische Wunde und immer anfällig für Entzündungen. Diese gilt es rechtzeitig zu erkennen und angemessen zu behandeln, bevor sich schwerwiegendere Infektionen entwickeln, die sogar Narben hinterlassen können.

 

Autor: Steffen Paetz

 

Steffen Paetz ist professioneller Piercer in Berlin. Er hat über 9000 eigene Piercings gestochen und berät Kunden und Interessierte in gesundheitlichen Fragen zum Thema Piercing und Wundheilung.


Vorsicht ist besser als Nachsicht - die Auswahl des richtigen Metalls

Die Metallwahl sollte besonders bei der Piercing-Erstwahl besonders bedacht werden. Studios verwenden in der Regel Schmuck aus Titan oder PTFE, also Kunststoffe. Beide Materialien sind leicht und nahezu allergiefrei sowie äußerst beständig gegen Körperflüssigkeiten. Chirurgenstahl hingegen enthält Nickel und ist somit für den Erstgebrauch nicht zu empfehlen.

Woran erkennt man ein entzündetes Piercing?

Insbesondere wenn das Piercing sehr frisch ist, lässt sich die normale Wundheilung häufig schlecht von einer Entzündung unterscheiden. Doch gerade frische Piercings sind für Entzündungen besonders anfällig und sollten besonders genau beobachtet werden.

Eindeutige Zeichen für eine Entzündung an der Einstichstelle sind deutliche und nicht verblassende Rötungen, Schwellungen, Verhärtungen im umliegenden Gewebe, möglicherweise Eiter oder andere austretende Flüssigkeiten und natürlich das erste Zeichen, mit dem sich eine entzündete Körperstelle meist bemerkbar macht - Schmerzen. Zudem strahlt die entzündete Stelle in der Regel mehr Wärme aus als gesunde Hautpartien.

Neben den örtlichen Symptomen kann der Körper auch mit Fieber oder Kreislaufproblemen reagieren.

Wundheilungsprobleme - Ursachen

Ein entzündetes Piercing kann zahlreiche verschiedene Ursachen haben. Neben unzureichender Pflege und Keimen sind meist äußere Einflüsse wie Reibungen durch Kleidungsstücke schuld.

Selbstständige Wundbehandlung bei Entzündungen an Piercings

Für die Selbstbehandlung eines entzündeten Piercings sind saubere Hände ein absolutes Muss. Vor der Bearbeitung sollten sie also gründlich mit Desinfektionsmittel gewaschen werden. Als nächstes muss die Wundkruste um das Piercing herum aufgeweicht werden.

 

Dies geschieht mit warmem Wasser. Anschließend kann die Kruste entfernt werden. Nun sollte das Piercing vorsichtig bewegt werden. Es komplett herauszunehmen ist bei Entzündungen - entgegen weitläufiger Meinungen - nicht empfehlenswert.

Sobald sich das Piercing sanft bewegen lässt, sollten es und die Haut drumherum großzügig mit der Salzlösung betupft werden. Zuletzt sollte das Piercing noch einmal bewegt werden. So verteilt sich die Lösung im gesamten Stichkanal. Anschließend empfiehlt sich das Piercing mit einem Pflaster oder einer Mullbinde zu bedecken.

Tipps unseres Kompetenz-Wund-Teams:

Nach dem Stechen: Gleich nach dem Piercen ist es von Vorteil, dein Immunsystem von innen mit dem CBD Bio Hanfextrakt zu unterstützen. Von außen erreichst du eine erfolgreiche Wundbehandlung mit dem bewährten Drachenblut. So können Ursachen für Entzündungen und Infektionen von Anfang an reduziert und vermieden werden.

Wenn du lieber etwas Trockenes, Pudriges auf die verletzte Hautstelle geben möchtest, verwendest du am besten das harmonisierende Puder mit Ringelblumen und Reispulver, das sich sehr angenehm und rein auf der Haut anfühlt. Zusätzlich bietet sich eine 7-tägige Ampullenkur SOS Intensiver Regenerations-Shot für beanspruchte Haut an, mit der du ein schönes, beruhigtes Hautbild erhältst.

Wenn sich schon eine Entzündung oder Rötung gebildet hat, wirst du ebenfalls mit dem Drachenblut und mit dem harmonisierendem Puder eine erwünschte Besserung erzielen, die Einnahme von unserem CBD Bio Hanfextrakt ist auch bei diesen Problemen die beste Unterstützung von innen für das körpereigene Abwehrsystem.

Bei Narbenbildung darfst du auf die Pflege nicht vergessen, hier kannst du mit dem Schutzbalsam und auch mit dem Energetik-Öl das Bindegewebe wieder elastisch machen, die Narbe verblasst, weil sie wieder gut durchblutet wird.

Tägliche Wundspülung

Die beste Wundspülung für ein entzündetes Piercing ist Salzwasser. Es wirkt wie ein natürliches Desinfektionsmittel. Von alkoholischen Lösungen ist abzuraten. Die Salzwasserlösung gibt es fertig bei Amazon.

So vermeidest du Entzündungen nach dem Stechen


Entzündungen reduzieren

Wenn sich bereits eine Entzündung gebildet hat, findest du hier passende Essenzen bzw. ein Hautpuder – damit geht die Rötung/Entzündung zurück, der Wundheilungsprozess wird eingeleitet. 

CBD Bio Hanfextrakt - 10 ml
Zum Einnehmen   „Damit ich die Entzündung meiner gepiercten Hautstelle schneller loswerde, möchte ich mein Immunsystem von innen puschen!“    Natürlicher Hanfextrakt aus Cannabis-Sorten, die reich an CBD (Cannabid ... (mehr lesen)
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Narben pflegen und reduzieren

Der Schutzbalsam und das Energetik-Öl pflegen die Narben, machen das verhärtete Bindegewebe wieder elastisch. 


Schöne und strahlende Haut in Balance halten – vor und nach Eingriffen (Piercen, Laserbehandlungen)

Vor dem Eingriff (Stechen des Kanals) macht eine gezielte Vorbereitung der Haut Sinn, denn eine gepflegte und gut durchfeuchtete Haut ist weniger anfällig für Irritationen und Infektionen. 

Intensiver Feuchtigkeits-Shot für trockene Haut -
„Meine Haut ist sehr trocken und anfällig für Irritationen“    Wirkung: Spendet langanhaltende und tiefwirkende Feuchtigkeit Unterstützt die natürliche Schutzbarriere der Haut   Anwendung: ... (mehr lesen)
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Eternal Cream - 50 ml
„Das Piercing ist schon abgeheilt. Aber die Haut erscheint dort fahl und uneben.“   „Ich möchte ein weiteres Piercing stechen lassen, welche Pflege kann ich vorbeugend anwenden?“   Die Haut erneuert sich, auch nac ... (mehr lesen)
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Piercing Behandlung: Wundspülen mit Salzwasser

Behandlungsdauer

In der Regel sollte die Entzündung bereits in den ersten zwei Tagen deutlich zurückgehen und nach einer Woche nahezu verschwunden sein. In dieser Zeit reicht es, die entzündete Stelle ein- bis zweimal täglich zu behandeln.

Die spezielle Salzwasserlösung von ActiMaris

Am besten hat sich die Wundspüllösung von ActiMaris bewährt. ActiMaris ist ein ionisiertes Meerwasser plus Singulett Sauerstoff. Einfach zu handhaben und effektiv.

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Piercing Entzündung Behandlung Heilung Wundheilung: Dein Selbstheilungsmechanismus benötigt Energie, die richtigen Bausteine ein gesundes Wundmilieu

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Wann sollte ein Arzt konsultiert werden?

Wenn sich das entzündete Piercing im Intimbereich befindet, wenn die eigene Behandlung nicht anschlägt oder wenn eine besonders akute Entzündung vorliegt, sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Dies ist der Fall, wenn die Symptome, insbesondere der Eiterfluss, sehr stark ausgeprägt sind. Der Arzt wird zur Behandlung ein Antibiotikum verschreiben. Wer sich unsicher ist, kann zuvor auch den Piercer seines Vertrauens um Rat bitten.



Autor: Steffen Paetz

Steffen Paetz ist seit 2010 als professioneller Piercer im Berliner Studio von www.piercingline.com tätig. In dieser Zeit hat er ca. 9000 eigene Piercings gestochen und eine feste Stammkundschaft gewonnen. Zudem berät er Kunden und Interessierte in gesundheitlichen Fragen zum Thema Piercing und Wundheilung.


Bildmaterial:

© Piercing (Ari Bakker/Flickr, CC BY 2.0)

© Piercing (Anne-So/Flickr, CC BY 2.0)


Actimaris Wundspüllösung für Entzündungen

Weitere Informationen: Je nach Dicke und Festigkeit der Fibrinbeläge, mikrobieller Besiedelung, Wundrandmazeration oder Irritation, soll die Nassphase phasengerecht angepasst sein, wie z.B. fibrinbelegte, übel riechende, stark von Keimen besiedelte Wunden 15-20 Minuten Einwirkzeit. Stabile Wundumgebung, sauberer Wundgrund ohne mikrobielle Auffälligkeit 5-10 Minuten Einwirkzeit.

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