Was bedeutet „intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger“?

Allgemeines:

Die intravenöse Sauerstofftherapie (IOT, kurz: Oxyvenierung) ist eine Behandlung zur Stärkung der körpereigenen antioxidativen und antientzündlichen Abwehrmechanismen.

 

Sie wurde von Dr. H. S. Regelsberger, ehemaliger Neurochirurg an der Universität Köln, begründet, der sich schon in den 1950er Jahren mit der intravenösen Zufuhr von Sauerstoff im Rahmen therapeutischer Zwecke befasste. Er entwickelte dieses sogenannte Oxyvenierungsverfahren und setzte es bei zahlreichen Erkrankungen mit oft spektakulären Erfolgen ein.

Die IOT wird gegenwärtig von etwa 800 Therapeuten in Deutschland praktiziert.

Wirkung:

Durch die intravenöse Zufuhr von gasförmigem Sauerstoff (Oxyvenierungstherapie), der als „fremd“ erkannt wird, kommt es zu einer Reaktion im Blut. Dadurch wird unter anderem eine Reihe von Abwehrmechanismen aktiviert: Bei dieser Behandlung geht es weniger darum, dass dem Körper zusätzlicher Sauerstoff zugeführt wird. Über die Atmung kann er selbstverständlich viel mehr Sauerstoff aufnehmen.  Entscheidend ist offensichtlich, dass die Sauerstoffzufuhr ins venöse System erfolgt, in dem sonst nur das "verbrauchte", sauerstoffarme Blut fließt.

 

Während der Oxyvenierung hingegen kommt im Lungenkreislauf ein mit Sauerstoff angereichertes venöses Blut an. Dieser Umstand löst vielfältige physiologische Reaktionen aus, mit denen heilende Effekte erzielt werden können.

 

Bisher konnte man zeigen, dass

  • durch Oxyvenierung vermehrt Prostazyklin gebildet wird. Diese Substanz wirkt gefäßerweiternd und hemmt die Verklumpung der Blutplättchen (Thrombozytenaggregation);
  • die Abgabe von Sauerstoff ins Gewebe erleichtert wird und das Sauerstoffangebot an die Zelle erhöht wird;
  • die Zahl der eosinophilen Granulozyten, einer bestimmten Form der weißen Blutkörperchen, durch die Oxyvenierung zunimmt. Dies führt zu einer Verbesserung  chronisch entzündlicher Erkrankungen;
  • sich bestimmte Laborparameter unter einer Oxyvenierungsbehandlung normalisieren, zum Beispiel die Harnsäure, Lipoproteine, Cholesterin und der Blut-pH-Wert;
  • Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme) beschleunigt ausgeschieden werden.


Diese Erkenntnisse stammen aus kleinen seriösen Studien, die gleichwohl – darauf müssen wir aus rechtlichen Gründen hinweisen – von der Lehrmedizin nicht anerkannt sind.

 

Blut und Sauerstoff:

Ein typisches, von Dr. Regelsberger schon früh erkanntes Kennzeichen der IOT, ist die Vermehrung der eosinophilen Granulozyten im Blut -  diese gehören zu den Leukozyten und machen etwa 1–5 % der Zellen im Differentialblutbild aus. Als Namensgeber fungiert der Farbstoff Eosin, von altgriechisch εως (Eos, die Morgenröte), mit dem sie angefärbt und sichtbar gemacht werden können. Eosinophile Granulozyten sind an der zellulären Immunabwehr beteiligt, insbesondere an der Parasitenabwehr.

 

Die intravenöse Sauerstofftherapie zielt nicht etwa auf eine Anhebung des Sauerstoffdrucks im Blut, sondern auf die Abwehr gegen den bläschenförmig zugeführten Sauerstoff ab, bei der endogene antioxidative Mechanismen aktiviert und antientzündliche und gefäßerweiternde Mediatoren freigesetzt werden. Diese Reaktion des Körpers schonend zu provozieren, kann bei zahlreichen Erkrankungen die natürliche Gesundung beschleunigen.

 

Anwendungsmöglichkeiten:

Durch die Oxyvenierung werden körpereigene Strategien ausgelöst, die sich positiv auf folgende Erkrankungen auswirken können:

Hinweis: Aus rechtlichen Gründen müssen wir darauf hinweisen, dass das hier beschriebene Verfahren aus der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin kommt, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden der Schulmedizin gehört.


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