Intravenöse Sauerstofftherapie IOT bei Durchblutungsstörungen


Wirkung intravenöser Sauerstofftherapie bei Durchblutungsstörungen

 

Hier wirkt vor allem die Anregung der Prostacyclinsynthese. Es kommt zu einer Gefäßnormalisierung und Erweiterung der kleinen Blutgefäße (Mikroangien) und somit zu einer verbesserten Durchblutung. Prostacyclin ist ein Baustein welcher in der Lunge zu NO umgewandelt wird. Dies fördert die Sauerstoffaufnahme von der Alveole ins Blut. Ein weiterer wichtiger Effekt ist die ödemausschwemmende Wirkung.


Periphere Durchblutungsstörung:

  • Schaufensterkrankheit (claudicatio intermittens) – Gefäßerweiterung, Durchblutungsförderung dadurch Abnahme der Schmerzen und Verlängerung der Gehstrecke
  • Peripher arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) – Bildung von Umgehungskreisläufen in der betroffenen Extremität. Wiederherstellung einer adäquaten Durchblutung, Abnahme der Schmerzen. (Es gibt Beläge dafür, dass sich Betroffene eine Amputation ersparen konnten)
  • Morbus Raynaud – Gefäßerweiterung, Durchblutungsförderung und Abnahme der Schmerzen
  • Mikroangiopathien (Durchblutungsstörungen von kleinsten Gefäßen)
  • Trockene Makuladegeneration – Gefäßerweiterung und Durchblutungsförderung der Netzhaut das belegt die Studie „Intravenöse Sauerstofftherapie bei altersbedingter trockener Makuladegeneration“ 
  • Diabetische Polyneuropathie und Angiopathie – gefäßerweiternd, durchblutungsfördernd

Folgende Krankheitsbilder können erfolgreich mit der Oxyvenierungstherapie behandelt werden:

  • Bluthochdruck
  • Nephrogener Bluthochdruck
  • Raucherbein
  • Schaufensterkrankheit
  • Diabetische Gefäßschäden jeglicher Art
  • Demenzen, Altersdemenz
  • Multi-Infarkt-Demenz
  • Gedächtnisstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Schlaganfall-Folgen
  • Herzinfarkt-Folgen
  • Herzenge-Symptomatiken
  • Nierenschwäche & Wassereinlagerungen
  • Tinnitus, Hörsturz
  • Erektionsstörungen
  • Syndrom der weiß-blauen Finger, also Raynaud-Symptomatik

Oxyven

Die intravenöse Sauerstofftherapie:


Das Einleiten von medizinischem Sauerstoff in die Vene wurde von Dr. med. H. S. Regelsberger in über 30-jähriger Forschungsarbeit zu einer nebenwirkungsarmen, sicheren und praxisgerechten Therapie entwickelt.

Der medizinische Sauerstoff wird intravenös, langsam, exakt dosiert und in geringen Mengen über mehrere Sitzungen (10 bis 20 Therapien) in die Vene eingebracht. Es wird idealerweise täglich eine Sitzung in fortlaufender Serie gemacht. Jede Sitzung dauert ca. 30-40 Minuten.

Zahlreiche Ärzte, Wundmanager und Therapeuten wenden die Therapie in Praxen und Kliniken erfolgreich an und nutzen die biologischen Wirkungen des intravenös verabreichten Sauerstoffes zur Therapie verschiedenster Krankheitsbilder.


MediOxy Center Wien

Behandlung:

Glockengasse 26/3

1020 Wien

Information und Terminvereinbarung:

Per Mail: office@wunden-heilen.at

Telefon: +43 664 99 00 42 52



Durchführung einer Behandlung bei Durchblutungsstörungen:

  • Die intravenöse Sauerstofftherapie erfolgt in liegender Position
  • Die Einlaufgeschwindigkeit liegt bei 1 – 2 ml pro Minute
  • Die Erstbehandlung dauert ca. 3 – 4 Wochen außer Samstag und Sonntag
  • Eine Nachbehandlung orientiert sich an der Indikation und kann bis zu 2 Wochen dauern
  • Die Sauerstoffzufuhr erfolgt über sehr dünne Kanülen, sodass der Einstich kaum spürbar ist
  • Nach der Sauerstoffzufuhr ist eine Liegezeit von 20 Minuten einzuhalten
  • Während dieser Zeit hat sich der Sauerstoff im Blut weitgehend aufgelöst

Was kann die Wirkung hemmen?

Die Einnahme von Cyclooxygenase-Hemmern, wie zB. ASS > 100 mg oder NSAR, verhindert zwar nicht den gewünschten Anstieg der eosinophilen Granulozyten und deren Enzymaktivitäten im Differentialblutbild, aber den Teil der Wirkung, der sich über die sogenannte Arachidonkaskade ableitet.

 

Die Einnahme von Cortison begrenzt den Anstieg der eosinophilen Granulozyten im Differentialblutbild, lässt aber die Wirkung über die Arachidonkaskade zu. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte auf die genannten Medikamente verzichtet werden. Von einer eigenmächtigen Veränderung der Medikation raten wir dringend ab. Nähere Informationen zur intravenösen Sauerstofftherapie erhalten Sie von Ihrem betreuenden Arzt.


Wirkung und Anwenderbeobachtung:

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Oxyvenierung nach Regelsberger.pdf
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Therapie kardialer Durchblut.störung.pdf
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